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Von Nebenkosten bis Sondertilgung: Alles, was du zur Immobilienfinanzierung wissen musst

  • Autorenbild: Georg Böttcher
    Georg Böttcher
  • 16. Sept.
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 19. Sept.



Immobilienfinanzierung - mehr als ein Bankbesuch



Die Finanzierung einer Immobilie darf nicht nur ein schneller Termin bei der Bank sein.

Sie ist eine langfristige Entscheidung, die eng mit deiner Lebensplanung verbunden ist.

Ob Familienzuwachs, beruflicher Umzug oder mögliche Trennung – eine gute Finanzierung passt sich deinem Leben an.


👉 Erfahre mehr über individuelle Konzepte in unserem Bereich Finanzierung.




Familienplanung und Immobilien - was du beachten solltest

Vater hebt Kind auf Gerüst

Eine Immobilie begleitet dich oft über Jahrzehnte. Deshalb solltest du schon heute an morgen denken:


  • Familienzuwachs: Zusätzliche Räume, höhere Ausgaben, geringeres Einkommen in Elternzeit.

  • Jobwechsel oder Umzug: Flexibilität im Vertrag kann helfen, Belastungen anzupassen.

  • Trennung oder Scheidung: Klare Regelungen verhindern spätere Konflikte.



Eine Finanzierung mit Weitblick berücksichtigt all diese Faktoren.



Emotionen beim Hauskauf - Chancen und Risiken


Ein eigenes Zuhause weckt starke Emotionen: Sicherheit, Freiheit und Stolz. Doch Emotionen bergen auch Risiken:


  • Begeisterung kann dazu führen, dass du dein Budget überziehst.

  • Angst vor steigenden Preisen verleitet zu schnellen, unüberlegten Entscheidungen.

  • Sicherheitsbedürfnis kann dich dazu bringen, mehr Kredit zu schultern, als langfristig tragbar ist.



Tipp: Lass dich nicht nur vom Herzen leiten, sondern beziehe immer eine realistische Kalkulation mit ein.



Vor- und Nachteile einer Immobilienfinanzierung

Vorteile

Nachteile

Stabilität & Sicherheit

Hohe langfristige Verpflichtung

Vermögensaufbau durch Tilgung

Zinsrisiko nach Ablauf der Bindung

Freiheit zur Gestaltung

Hohe Nebenkosten & Rücklagen nötig

Absicherung im Alter

Kapital ist gebunden



Kaufnebenkosten beim Immobilienerwerb



Neben dem Kaufpreis kommen zusätzliche Kosten auf dich zu:


  • Grunderwerbsteuer: je nach Bundesland 3,5–6,5 %

  • Notar- und Grundbuchkosten: ca. 1,5–2 %

  • Maklergebühren: bis zu 7,1 % des Kaufpreises

  • Renovierung & Umzug: oft unterschätzt



👉 Nutze unsere Expertise im Bereich Immobilien, um realistische Gesamtkosten zu kalkulieren.


Auto parkt vor Haus

Laufende Kosten und Rücklagen


Nach dem Kauf fallen regelmäßige Kosten an, die du nicht unterschätzen darfst:


  • Betriebskosten: Heizung, Strom, Wasser

  • Versicherungen: Gebäude, Hausrat, Haftpflicht

  • Grundsteuer: abhängig von der Kommune

  • Rücklagen für Reparaturen (Dach, Heizung, Fenster)



👉 Alle wichtigen Absicherungen findest du in unserem Bereich Versicherungen.



Sondertilgung – sinnvoll, aber mit Maß


Eine Sondertilgung kann dir helfen, schneller schuldenfrei zu werden und Zinsen zu sparen. Aber:


  • Achte auf vertragliche Grenzen (z. B. max. 5–10 % pro Jahr).

  • Vermeide, deine Liquidität zu gefährden – Notgroschen bleibt wichtiger.

  • Plane Sondertilgungen nur, wenn sie realistisch sind.



Vorzeitige Vermögensübertragungen in der Familie

Vater Tochter Oma sitzen auf Sofa

Unterstützung durch Eltern oder Großeltern kann eine Finanzierung erleichtern:


  • Schenkungen: erhöhen dein Eigenkapital und verbessern Kreditkonditionen.

  • Familiendarlehen: flexibel und zinsgünstig, sollten aber vertraglich geregelt sein.

  • Wohnrechte oder Miteigentum: können steuerliche Vorteile bieten.



👉 Erfahre mehr über nachhaltige Strategien im Bereich Vermögensmanagement.



Absicherung für deine Finanzierung



Damit dein Zuhause auch in schwierigen Zeiten sicher bleibt, sind zusätzliche Versicherungen wichtig:


  • Risiko-Lebensversicherung: schützt die Familie, falls ein Partner verstirbt.

  • Berufsunfähigkeitsversicherung: Einkommensschutz bei Krankheit.

  • Rücklagen für Arbeitslosigkeit: sichern die Kreditrate ab.



Familiäre Veränderungen und ihre Auswirkungen



  • Familienzuwachs: höhere Kosten & weniger Einkommen.

  • Beruflicher Umzug: Risiko von Doppelbelastungen oder Hausverkauf.

  • Scheidung oder Trennung: klare Vereinbarungen beugen Streit vor.

  • Krankheit oder Todesfall: Absicherung über Versicherungen & Verträge.




Fazit - Immobilienfinanzierung mit Weitblick planen



Eine Immobilienfinanzierung ist keine reine Kreditaufnahme – sie ist ein Baustein deiner Lebensplanung. Wer Nebenkosten, Sondertilgungen, Rücklagen und Absicherungen berücksichtigt, lebt entspannter und sicherer.


👉 Du planst den Kauf einer Immobilie? Dann lass uns gemeinsam den passenden Weg finden: Jetzt Kontakt aufnehmen.




Häufige Fragen (FAQ)



Welche Nebenkosten fallen beim Hauskauf an?

Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten, Maklerprovision, Renovierung und Umzug.


Wie viel Rücklagen sollte man für ein Haus einplanen?

Mindestens 1–2 % des Kaufpreises pro Jahr für Instandhaltung und unvorhergesehene Reparaturen.


Sind Sondertilgungen immer sinnvoll?

Ja, wenn sie die Zinslast senken – aber nur, solange deine Liquidität gesichert ist.


Welche Versicherungen sind Pflicht bei Immobilienfinanzierung?

Gebäudeversicherung ist Pflicht, Risiko-Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung sind dringend empfohlen.


Wie wirkt sich Familienzuwachs auf die Finanzierung aus?

Einkommen sinkt oft durch Elternzeit, während Kosten steigen. Daher sollte die Rate flexibel planbar sein.





 
 
 

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