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Wie regelmäßige Finanz-Check-Ups teure Fehler verhindern

  • Autorenbild: Georg Böttcher
    Georg Böttcher
  • 22. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit
Georg Böttcher Porträt

Viele Menschen gehen selbstverständlich einmal im Jahr zum Zahnarzt oder bringen ihr Auto regelmäßig zum TÜV. Doch wenn es um die eigenen Finanzen geht, fehlt dieser Routine-Check oft. Mit teuren Folgen.


Dabei können schon kleine Unachtsamkeiten oder veraltete Entscheidungen große Auswirkungen haben: unnötige Kosten, verpasste Chancen oder finanzielle Risiken, die erst Jahre später sichtbar werden.



Warum Finanz-Check-ups unverzichtbar sind



Deine Lebenssituation verändert sich ständig, genauso wie die Rahmenbedingungen am Markt und im Steuerrecht. Wer seine Finanzplanung nicht regelmäßig überprüft, läuft Gefahr, dass sie irgendwann nicht mehr zur Realität passt. Hier nur einige Beispiel:


  • Veränderungen im Leben: Gehaltserhöhungen, neue berufliche Schritte, Familiengründung oder Immobilienkauf.

  • Veränderungen am Markt: Inflation, Zinsetwicklungen, Börsenschwankungen.

  • Rechtliche Änderungen: Steuerreformen, neue Fördermöglichkeiten, Anpassungen in der Altersvorsorge.

  • Psychologische Aspekte: Klarheit und Sicherheit sorgen für bessere Entscheidungen.



Ein regelmäßiger Finanz-Check-up stellt sicher, dass deine Strategie mit deinen Zielen im Einklang bleibt – heute und in Zukunft.



Die größten Risiken ohne regelmäßigen Check


Wer seine Finanzen jahrelang „laufen lässt“, zahlt oft drauf:


  • Überteuerte Versicherungen: Verträge, die längst nicht mehr passen, kosten oft mehrere hundert Euro pro Jahr zu viel.

  • Falsche Geldanlagen: Hohe Risiken, intransparente Kosten oder Produkte, die nicht mehr zur Lebensphase passen.

  • Fehlende Absicherung: Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge oder Notfallreserven sind oft unzureichend. Dein Leben entwickelt sich weiter. So sollte es auch deine Vorsorge tun.

  • Verpasste Chancen: Steueroptimierung, Förderprogramme oder neue Anlageoptionen bleiben ungenutzt.



Wie ein Finanz-Check-up abläuft


Ein guter Finanz-Check ist kein komplizierter Prozess – er folgt klaren Schritten:


  1. Bestandsaufnahme: Überblick über Dein Einkommen, Ausgaben, Vermögen und Verpflichtungen.

  2. Analyse bestehender Verträge und Anlagen: Sind Versicherungen, Investments und Finanzierungen noch zeitgemäß?

  3. Abgleich mit Zielen: Stimmen deine Finanzen mit deinen privaten und beruflichen Plänen überein? Was hat sich im Leben verändert während Du deinem Plan gefolgt bist?

  4. Maßnahmenplan: Anpassungen & Optimierungen der Strategien.

  5. Regelmäßige Wiederholung: Ein jährlicher oder halbjährlicher Termin reicht, um auf Kurs zu bleiben.



Beispiele aus der Praxis


  • Profisportler: Ein Spieler hat nach seinem vorzeitigen Karriereende seine Versicherungen und Investments nicht angepasst. Die Folge: Liquiditätsengpässe, weil die Verträge nicht mehr zu seiner neuen Lebensrealität passten.

  • Junger Jurist: Ein Berufseinsteiger verpasste mehrere Jahre lang staatliche Förderungen für die Altersvorsorge – ein fünfstelliger Betrag blieb ungenutzt.

  • Unternehmer: Ohne regelmäßige Steuerplanung zahlte er jedes Jahr deutlich mehr, als nötig gewesen wäre. Erst durch den Finanz-Check wurde die Struktur angepasst und große Summen eingespart.



Fazit


Regelmäßige Finanz-Check-ups sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie bewahren dich vor teuren Fehlern, sichern dir wertvolle Chancen und geben dir die Sicherheit, dass deine Finanzen jederzeit zu deinem Leben passen.


👉 Schon ein jährlicher Check-up kann mehrere tausend Euro sparen – und sorgt für Ruhe im Kopf.


Lass uns gemeinsam herausfinden, wie dein persönlicher Finanz-Check-Up aussehen könnte.

 
 
 

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